Neuer Schulleiter

MMag. Prenner übernimmt die provisorische Leitung der Landwirtschaftlichen Fachschule Eisenstadt

LR Liegenfeld gratuliert Schulleiter MMag. Prenner zu seinem neuen Aufgabenbereich

In der heutigen Zeit eines vielfachen Wandels in der Landwirtschaft ist eine gute Ausbildung für den bäuerlichen Nachwuchs unabdingbar, um später einen Betrieb erfolgreich führen zu können. In der Landwirtschaftlichen Fachschule Eisenstadt wird diesem Erfordernis mit einer praxisorientierten Ausbildung und intensiver Versuchstätigkeit vorbildlich entsprochen. Ein wesentlicher Eckpfeiler in der Durchführung und Organisation des Lehrbetriebes ist die Arbeit der Schulleitung. Ab September übernimmt MMag. Markus Prenner die provisorische Leitung der Schule.

In der Landwirtschaftlichen Fachschule Eisenstadt wird kontinuierlich daran gearbeitet, den Schülerinnen und Schülern die beste Ausbildung zu garantieren sowie einen geordneten Ablauf des Lehrbetriebes zu gewährleisten. „Es freut mich, dass mit Markus Prenner eine Fortführung des erfolgreichen Weges der Schule garantiert ist. Ich bin überzeugt, dass er seiner neuen Tätigkeit mit viel Engagement und Initiativkraft nachkommen wird, damit sich die Schüler und Lehrenden an der Ausbildungsstätte wohlfühlen und optimale Rahmenbedingungen vorfinden“, so Landesrat Andreas Liegenfeld.

Kompetenzzentrum für Wein- und Obstbau

Die Landwirtschaftliche Fachschule Eisenstadt bildet gemeinsam mit dem Bundesamt für Weinbau, der Fachhochschule und der Weinakademie das Kompetenzzentrum für Wein- und Obstbau. „Es ist wichtig, sich zu vernetzen und Synergien zu nutzen. Solche Kooperationen sind Schlüsselfaktoren für die Weiterentwicklung der Schule“, erklärt Liegenfeld. Die Schule bringt nicht nur hervorragende Weine hervor, die seit kurzem unter dem Namen „Landesweingut Burgenland“ vermarktet werden, sondern sie bietet auch andere Produkte am Puls der Zeit an. Von Äpfeln und Birnen über saisonales Gemüse bis hin zu erstklassigen Destillaten bietet die Schule den Konsumenten regionale, hochwertige Lebens- und Genussmittel aus der Region an. Die Schüler lernen somit, die Produkte auch zu vermarkten. Neben der Direktvermarktung können die Schüler der Landwirtschaftlichen Fachschule in den Sparten Weinbau, Kellerwirtschaft, Obstbau, Obstverarbeitung, Gemüsebau und Pflanzenbau praxisnahe Erfahrungen sammeln. So erhalten sie den Erfordernissen der Zeit entsprechendes Rüstzeug und haben sehr gute Chancen am Arbeitsmarkt. Der neue Schulleiter Prenner möchte die Produkte der Landwirtschaftlichen Fachschule noch mehr in den Mittelpunkt rücken. Schließlich seien die hochwertigen landwirtschaftlichen Produkte die „Botschafter“ der Schule.

Internationale Ausrichtung stärken

Wer erfolgreich sein will, muss nicht nur sein Handwerk beherrschen, sondern sich auf dem Markt behaupten. „Neben der Lehrtätigkeit, der pädagogischen Begleitung und der administrativen und betrieblichen Leitung ist es mir besonders wichtig, den Kurs, den meine Vorgänger in Richtung Internationalisierung eingeschlagen haben fortzusetzen und zu vertiefen. Dafür steht ein junges, hochqualifiziertes Team sowie die moderne Infrastruktur in der Schule, im Internat und im Betrieb“, erklärt der neue Schulleiter Markus Prenner.

Prenner begann seine Unterrichtstätigkeit 1989 und unterrichtete in Pflichtschule, AHS und BHS/BMS. Weiters ist er Vorsitzender des Landesverbandes der VHS Burgenland, hat in diversen Projekten zur Schulentwicklung mitgearbeitet und an verschiedenen EU-Bildungsprojekten teilgenommen. Zuletzt war er Klubdirektor im ÖVP-Landtagsklub Burgenland.